Rückblick auf drei Jahre Zusammenarbeit


Am Montag, den 26. Januar 2026, trafen sich die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der zehn NEMO-Kommunen gemeinsam mit weiteren Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartnern zum 11. NEMO-Netzwerktreffen in Wittlingen. Das Treffen markierte einen besonderen Meilenstein: Die Teilnehmenden tauschten sich nicht nur zu laufenden Projekten aus, sondern blickten erstmals strukturiert auf drei Jahre interkommunale Zusammenarbeit zurück und stellten gleichzeitig die Weichen für die kommende Förderperiode.

Rückblick auf die vergangenen Monate

Zu Beginn des Treffens reflektierten  die Teilnehmenden gemeinsam die wichtigsten Entwicklungen der vergangenen Monate. Mit der Eröffnung der ersten öffentlichen Ladesäule in Binzen erreichte das Netzwerk einen sichtbaren Meilenstein seiner Arbeit. Darüber hinaus erhielt NEMO die Zusage für eine Anschlussförderung über weitere drei Jahre unter dem Titel NEMO 2.0 durch den Badenova Innovationsfonds. Die Teilnahme an der Preisverleihung des Landespreises „Wir machen Mobilitätswende“  unterstrich zusätzlich die überregionale Wahrnehmung und Anerkennung der Netzwerkarbeit.

Ladeinfrastruktur: Positive erste Erfahrungen

Die ersten Ladesäulen in Binzen stoßen bereits auf eine gute Nachfrage. Die beteiligten Akteure bereiten weitere Standorte vor und setzen diese abhängig von der Witterung in den kommenden Wochen um. Damit treiben die NEMO-Kommunen den Ausbau der Ladeinfrastruktur kontinuierlich voran. Die geplanten Ladesäulen finden Sie auf der Karte Ihrer kommunalen Website oder bei der Energieagentur Südwest

Mobilstationen: Förderzusage erwartet

Im Bereich der Mobilstationen haben die Kommunen alle erforderlichen Schritte für die Fördermittelbeantragung abgeschlossen. Aktuell warten sie auf die Förderzusage. Mit der Antragstellung haben sie die formalen Voraussetzungen für die Umsetzung geschaffen und die nächsten Schritte vorbereitet. Auch die geplanten Mobilstationen können Sie der oben genannten Karte entnehmen. 

Carsharing: Ausschreibung weiterhin in Abstimmung

Das Netzwerkmanagement stellte den aktuellen Stand der Carsharing-Ausschreibung vor. Da das Vorgehen komplexer ist, als ursprünglich geplant, stimmten die Kommunen das weitere Vorgehen miteinander ab und klärten die nächsten Schritte.

Evaluation der Zusammenarbeit: Stärken und Entwicklungspotenziale

Einen zentralen Schwerpunkt des Treffens bildete die gemeinsame Evaluation der bisherigen Netzwerkarbeit. In Gruppen- und Plenumsrunden analysierten die Teilnehmenden, wo die interkommunale Zusammenarbeit besonders wirksam war. Sie hoben insbesondere das gemeinsame Auftreten der Kommunen, die abgestimmte Schwerpunktsetzung sowie die konkrete Umsetzung von Projekten hervor. Einheitliche Lösungen mit hohem Wiedererkennungswert und eine starke Öffentlichkeitswirkung prägen darüber hinaus das Netzwerk und machen NEMO besonders.
Zudem wurde deutlich, dass viele Erfolge, vor allem bei der Akquise von Fördermitteln, ohne die interkommunale Zusammenarbeit nicht möglich gewesen wären. Gerade kleinere Kommunen profitierten maßgeblich vom gemeinsamen Vorgehen.
Gleichzeitig benannten die Teilnehmenden offen Aspekte, bei denen sie die Zusammenarbeit weiter verbessern können. Dazu zählen unter anderem die optimale Nutzung zeitlicher Ressourcen, die Digitalisierung von Abstimmungsprozessen sowie die interne Kommunikation Richtung Gemeinderäte. Insgesamt waren sich alle Beteiligten einig, dass es sich hierbei um Feinjustierungen handelt, die sie in der kommenden Förderperiode gezielt optimieren werden.

Ausblick: NEMO startet in eine neue Phase

Mit dem 11. Netzwerktreffen schloss NEMO offiziell die erste Förderperiode ab. Die Kommunen führen die bestehenden Themen weiter und starten zugleich in eine neue Förderphase mit zusätzlichen inhaltlichen Schwerpunkten. Über neue Themen und Projekte informiert das Netzwerk im Laufe des Jahres.