13. NEMO-Netzwerktreffen: Schulmobilität im Fokus der Zusammenarbeit
Am 13. Juli 2026 trafen sich die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der NEMO-Kommunen sowie weitere Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartner im neu sanierten Rathaus Kandern zum 13. Netzwerktreffen. Im Mittelpunkt stand die Schulmobilität als zentrales Thema der aktuellen Projektphase NEMO 2.0.
Schulmobilität: Grundlage für sichere Wege
Das Netzwerkmanagement berichtete von den Erstgesprächen mit den Schulen sowie den zuständigen Personen der Gemeindeverwaltungen. Der aktuelle Stand der Schulwegeplanung ist somit erhoben und jeweils ausgelotet, welche nächsten Schritte angegangen werden. Einige Kommunen verfügen bereits über Schulwegepläne, an die nun angeknüpft werden kann. Auf dieser Basis stimmten die Beteiligten das weitere Vorgehen ab. Ziel ist es, im kommenden Schuljahr Schulwegekonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Diese dienen als wichtige Grundlage, um Gefahrenstellen zu identifizieren, sichere Wege zu definieren und Verbesserungen bei Infrastruktur und Verkehrsführung anzustoßen. Gleichzeitig sollen sie auch als Basis für weitergehende Maßnahmen wie verkehrsrechtliche Anpassungen oder begleitende Aktionen dienen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt darauf, Schulmobilität künftig stärker gemeindeübergreifend zu betrachten, etwa bei der Einrichtung sicherer Radschulwege.
Ladeinfrastruktur: Verzögerungen und weiteres Vorgehen
Beim Ausbau der Ladeinfrastruktur berichtet das Netzwerkmanagement weiterhin von geringen Fortschritten. Es bleibt hierzu im engen Austausch mit den beteiligten Akteuren.
Mobilstationen: Umsetzung wird konkret vorbereitet
Im Bereich der Mobilstationen arbeiten die Kommunen derzeit an der konkreten Umsetzung. Aktuell klären das Netzwerkmanagement individuell mit den Gemeinden sowie weiteren Beteiligten offene Fragen zur Beschaffung und dem Rahmenvertrag des Landes. Ziel ist es, die Umsetzung für die Kommunen möglichst unkompliziert zu gestalten und gleichzeitig individuelle Lösungen zu ermöglichen. Erste Mobilstationen sollen in der 2. Jahreshälfte umgesetzt werden.
Weitere Themen und Austausch
Neben den Kernthemen tauschten sich die Teilnehmenden zu weiteren aktuellen Fragestellungen aus. Dazu zählten barrierefreie Bushaltestellen, Radverkehr, Beteiligungsformate sowie Maßnahmen zur Klimawandelanpassung, etwa durch Begrünung und Entsiegelung im Umfeld von Mobilstationen. Passende Fördermöglichkeiten wurden vorgestellt und Erfahrungen geteilt.
Sachstand KOMO-Netzwerk
Ein weiterer Agendapunkt war der Austausch mit dem KOMO-Netzwerk des Landkreises. Vorgestellt wurden aktuelle Entwicklungen bei Carsharing, Bikesharing und Mobilstationen, darunter neue Standorte und laufende Projekte. Gleichzeitig konkretisierten die Beteiligten die Schnittstellen zwischen KOMO und NEMO, um Synergien weiterhin gezielt zu nutzen.
