Erste Ladesäule in Binzen eröffnet
Ein Meilenstein für flächendeckende Ladeinfrastruktur in den NEMO-Kommunen
Die ersten öffentlich zugänglichen Ladesäulen des gemeinsamen Prozesses von NEMO sind in Binzen in Betrieb gegangen. Die neuen Ladesäulen befinden sich am Parkplatz der Gemeindehalle und stehen ab sofort allen Bürgerinnen und Bürgern sowie Besucherinnen und Besuchern von Gemeindehalle, Kindergarten und Grundschule zur Verfügung.
Die Installation der ersten Ladesäule ist Teil eines umfassenden Plans: Bis 2028 sollen im gesamten Netzwerkgebiet rund 28 neue Standorte entstehen. In Binzen wurde somit der Grundstein für die Versorgung mit Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum der NEMO-Kommunen gesetzt.
Die beteiligten Gemeinden veröffentlichten ihre Standortvorschläge auf einer Plattform des Bundes. Diese Plattform bringt Unternehmen und Kommunen zusammen, indem es potenzielle Standorte für Ladeinfrastruktur transparent darstellt und so die Grundlage für gezielte Investitionen und Kooperationen schafft. Durch die Bündelung von Standorten können auch kleinere Kommunen in das Projekt einbezogen werden. Nach einem intensiven Auswahlprozess erhielt die Simply Charge GmbH Ende 2024 den Zuschlag. Das Netzwerk erarbeitete daraufhin ein gemeinsames Vertragswerk. Damit ist NEMO ein Vorreiter-Projekt, dessen Vorgehen auch in anderen Regionen auf großes Nachahmungsinteresse trifft.
„Mit dieser Ladesäule machen wir Elektromobilität im Alltag nutzbar“, sagte Bürgermeister Andreas Schneucker bei der offiziellen Eröffnung. „Als Mitglied des NEMO-Netzwerks leisten wir in Binzen unseren Beitrag, um Mobilität nachhaltiger zu gestalten und die Lebensqualität in unserer Region zu stärken.“
Blick in die Zukunft
Mit der Eröffnung der Ladesäulen ist die Arbeit noch nicht getan. In den kommenden Jahren sollen in Binzen weitere Maßnahmen folgen. Dazu zählen neben der Prüfung zusätzlicher Ladepunkte auch die Verknüpfung mit anderen nachhaltigen Mobilitätsangeboten wie beispielsweise Carsharing. So sollen Schritt für Schritt ein ganzheitliche Mobilitätsangebote entstehen, die ökologisch, wirtschaftlich und sozial zukunftsfähig sind.
