Mobilitätsfonds Basel unterstützt Ausbau von Mobilstationen

Die NEMO-Partnerinnen freuen sich über die Unterstützung des Mobilitätsfonds des Kanton Basel für den Ausbau von 32 Mobilstationen in unseren Kommunen. Konkret stellt der Mobilitätsfonds 101.271 Schweizer Franken zur Verfügung, um Carsharing-Stellplätze mit Lademöglichkeit, Fahrradabstellplätze, Fahrradboxen und Mobilitätsstelen zu errichten. Der Mobilitätsfond sieht die neu entstehenden Mobilstationen als wichtigen Beitrag zur Förderung klimafreundlicher Mobilität im Agglomerationsraum. Ziel ist es, mehr Personen das Pendeln mit nachhaltigen Verkehrsmitteln nach Basel und wieder zurück zu ermöglichen.

Zur Pressemitteilung

Was sind Mobilstationen?

Eine Mobilstation bündelt verschiedene Mobilitätsmaßnahmen wie z.B. Bushaltestellen, Car- und Bikesharing oder Abstellplätze für Fahrräder und ergänzt diese um weitere Angebote (beispielsweise Sitzgelegenheiten, Lebensmittelautomaten, Packstationen oder Bücherschränke) zur Steigerung der Aufenthaltsqualität dieses Ortes. An den Stationen können Bürgerinnen, Bürger und Reisende nahtlos vom eigenen Fahrrad oder Auto auf Bus und Bahn umsteigen – oder auf ein Carsharing-Fahrzeug.


Der Planungsprozess - Schritt für Schritt zur Umsetzung

Der Ausbau der Mobilstationen im NEMO-Gebiet ist das Ergebnis eines sorgfältig abgestimmten Planungsprozesses zwischen den Netzwerkkommunen, dem Landratsamt, weiteren Netzwerkbeteiligten sowie potentiellen Fördermittelstellen. Die Gemeinden identifizierte gemeinsam mit dem Netzwerkmanagement zunächst mögliche Standorte und legten individuell passende Module fest.

Im Oktober 2024 reichte das Netzwerk den Antrag auf Programmaufnahme in das Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) beim Regierungspräsidium Freiburg ein, dies war ein wichtiger Meilenstein. Mit dem Antrag schuf das Netzwerk die Voraussetzungen, um Landesfördermittel für den Ausbau der 32 geplanten Mobilstationen zu erhalten – mit Erfolg. Im März 2025 erhielt das Netzwerk die Zusage für die Programmaufnahme in das LGVFG von dem Regierungspräsidium Freiburg. Aktuell arbeitet das Netzwerkmanagement an der finalen Ausarbeitung des Förderantrag, hier handelt es sich um einen zwei-stufigen Prozess, eine Förderung in Höhe von 630.000 € steht in Aussicht.

Im Januar 2025 stellte das Netzwerkmanagement einen Fördergesuch beim Mobilitätsfonds Basel, um die kommunalen Kostenanteile für den Bau der Mobilstationen weiter zu reduzieren. Die nun erfolgte Förderzusage ist dahingehend ein großer Erfolg und ermöglicht eine zeitnahe Realisierung der Mobilstationen.

Derzeit laufen die Abstimmungen mit den Netzwerkkommunen zur Verteilung der baulichen Verantwortlichkeiten. Daran anknüpfend veröffentlicht das Netzwerk in Kürze die Ausschreibung zur Suche eines Carsharingbetriebs. Der Baubeginn der Mobilstationen startet voraussichtlich Ende 2025. 

Der Mobilitätsfonds unterstützt umweltfreundliche Mobilität in und rund um Basel

Über den Mobilitätsfonds unterstützt der Kanton Basel Projekte für eine umweltfreundliche Mobilität in und rund um Basel. Die Einnahmen des Mobilitätsfonds stammen aus den Gebühren der Pendler-, Besucher- und Anwohnerparkkarten des Kantons Basel-Stadt. Sie belaufen sich auf jährlich etwa 3,4 Mio. Franken. Der Mobilitätsfonds des Kantons Basel-Stadt ist schweizweit einzigartig, da mit den Fondsmitteln umweltfreundliche Verkehrsprojekte innerhalb und auch außerhalb des Kantons mitfinanziert werden können. Der Fonds ist damit ein Beispiel für die Zusammenarbeit in der trinationalen Agglomeration Basel über Kantons- und Landesgrenzen hinweg (Quelle: Kanton Basel-Stadt).